WOLFGANG PARKER
Sex, Swing und Zweiteiler

Inmitten der Neunziger Jahre bemerkte werter Parker, dass es der Punkrock Bewegung an Stil mangelt und Swing-Jazz an ordentlich Zunder und Attitüde. Somit wurde der Körper in feinen Zwirn gehüllt und die Bassgitarre drüber gestülpt. Auf erste Erfahrungen als Soloaktivist und wenigen selbstproduzierten Aufnahmen auf 7'' Vinyl, die allerdings in heimatlichen Landen unbemerkt blieben, folgten mit ''Hep City Swing'' und ''Octoboure'' zwei independent Scheiben, durch die sich die inzwischen auf eine drei Mann angewachsene Combo eine gewisse Fangemeinde erspielen konnte. Zweitausend wurde es bereits wieder relativ still um Parkers Swing Revolution. Sieben Jahre später steht mit ''Room Nineteen'' eine Neuauflage der bisherigen Schaffenszeit in den Regalen Europas und Wolfgang geht es nach der einen oder anderen Widrigkeit wieder Bestens. Den Zustand haben wir genutzt um ein paar Infos aus Columbus einzuholen.

Wolfgang über Room Nineteen
Die CD ist eine Compilation von meinen beiden vorherigen Alben, aber es fühlt sich wie ein vollständig neuer Output an und ich mag es nicht willkürlich Songs oder Alben zu betiteln. An ''Room Nineteen'' bin ich schließlich hängengeblieben, weil es der Song auf myspace war, auf den die Leute total abgingen und Roadstar dazu bewegte das Ganze zu veröffentlichen.
So ist der Titel ''Room Nineteen'', die Single ist ''Room Nineteen'' und die Tracklist umfasst 19 Songs.


...zu Affinität und Inspiration
Ich schreibe alle Songs und als Band bringen wir sie dann in Form. Songwriting ist ziemlich persönlich und ich bin nicht der Typ dies mit anderen zu tun.
Was den Stil angeht habe ich keine Ahnung. Als ich anfing die Art von Musik zu schreiben habe ich Swing Jazz eigentlich nur aus Cartoons wie ''Tom & Jerry'' oder ''Bugs Bunny'' gekannt. Es war wohl einfach eine verrückte Idee.
Meine Inspiration ist das Interagieren mit Menschen aus meinem Leben. Ich schreibe über das was ich kenne, aber ich schätze das ist üblicherweise Sex.

...Stilistisches
Sinatra meets the Sex Pistols, Cab Calloway meets the Clash, Sinatra meets Social Distortion, such dir deinen Favouriten aus. Möglicherweise wäre die Art von Musik auch gut für einen Soundtrack von ''Sin City 2''.

...persönliche Fanbetreuung via MySpace
Ich würde es niemals anders machen wollen. Ich liebe es mit Menschen zu sprechen und zu erfahren was meine Musik ihnen bedeutet oder was sie darüber denken.

...Geschichten aus dem Rock 'n Roll Nähkästchen
Da gibt es allein so viele Stories aus der Zeit in der ich ein Alkoholproblem hatte. Ich erinnere mich zwar nicht an so viele, aber offenbar gab es die. Von der Bühne fallen, zu viele Freundinnen tauchen zur gleichen Zeit am gleichen Ort auf, Sex, 'hotel-madness', nein, nicht so schön.

...elterliches Sorgentum
Mein Vater wollte immer ein professioneller Musiker werden, der findet es super. Ansonsten haben meine Eltern nur Probleme wenn ich Probleme habe. Niemand will seine Kinder vor sich sterben sehen und ich hatte einige ''close calls''. Das waren die Zeiten in denen sie mit meinem Lebensstil nicht einverstanden waren.

...den Stammbaum zum Namen
Die meisten meiner Vorfahren stammen aus Irland und Wales, aber ich glaube es gab da ein paar Deutsche auf der Linie meines Vaters. Ich verstehe, dass mein Name einen an das Bild eines alten Deutschlands erinnert und war erstaunt herauszufinden, dass es ein nicht allzu populärer Name ist. In Amerika ist er sehr cool!

...lokales aus Columbus
Columbus hat eine sehr gedeihende Szene, aber es gibt keine anderen Künstler in der Art von ''Wolfgang Parker''. Es gibt viele wirkliche Talente und gute Bands, das reicht von Punk, Funk, IndieQueens, Jazz bis Metal. Die ''Hives'' wären wahrscheinlich nie so eine große Band geworden ohne die ''New Bomb Turks'' zum Beispiel.

...zukünftiges
Dieses Jahr gehört dem Vorhaben sovielen Menschen wie möglich meine Musik zugänglich zu machen und danach kommt die Weltherrschaft.




Der Klick zum Swing

www.myspace.com/wolfgangparker








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